Leiste

Montag, 14. September 2015

Charlotte bekommt Bonus-Episode

Auf der offiziellen Website des Animes Charlotte, welcher aktuell im japanische Fernsehen zu sehen ist, gab bekannt, dass die 7 Volume des Animes, welche am 23. März 2016 in Japan erschient eine unveröffentlichte Bonus-Episode erhalten wird. Aktuell ist der Anime bei Episode 11.

Dienstag, 8. September 2015

Clannad Komplettbox erscheint Ende Oktober

Während grade noch die Vorstellung zur dritten Volume von Clannad After Story läuft, ist derzeit auf Amazon eine Komplettbox zur ersten Staffel aufgetaucht. Diese erscheint am 30. Oktober, jedoch ohne jegliche Extras.
Story: Okazaki Tomoya befindet sich im letzten Schuljahr der Oberschule. Er ist ein eher demotivierter Schüler, welcher sich nicht sehr für die Schule und das Studieren danach interessiert. Aus diesem Grund möchte auch keiner in der Schule etwas mit ihm zu tun haben.
Eines Tages jedoch trifft er auf das tollpatschige Mädchen Furukawa Nagisa. Da diese auf Grund ihrer körperlichen Verfassung ihr letztes Schuljahr nicht beenden konnte und dieses nun wiederholen muss, kennt sie keinen an der Schule und hat somit auch keine Freunde. Mit der Zeit lernen sich Tomoya und Nagisa besser kennen und schon bald beginnen sie den jeweils anderen mit ganz anderen Augen zu sehen.

Sonntag, 6. September 2015

Seven Deadly Sins lizenziert

Endlich ist die Katze aus dem Sack. Nachdem eine Sprecherin vor etwa zwei Monaten bereits ein Bild von den Synchronarbeiten von Seven Deadly Sins gepostet hat, wurde jetzt bekannt, das für diese Lizenz der Online-Streaming Anbieter Netflix zuständig war. Wann die Serie erscheint ist jedoch noch nicht bekannt.

Story: Als sie aufgrund der versuchten Stürzung der Monarchie angeklagt wurden, wurden die gefürchteten Krieger bekannt als die Seven Deadly Sins in die Verbannung geschickt. Prinzessin Elizabeth findet jedoch die Wahrheit heraus - die Sins wurden durch die königlichen Wachen, den Holy Knights, verleumdet. Doch zu spät, um diese davon abzuhalten ihren Vater zu ermorden und den Thron zu besetzen! Die Prinzessin befindet sich nun auf der Flucht, auf der Suche nach den Sins, welche ihr dabei helfen sollen, das Königreich zurückzuerobern. Doch der ersten Sin, den sie trifft, Meliodas, ist nur ein kleiner Gastwirt mit einem sprechenden Schwein. Er besitzt nicht einmal ein richtiges Schwert! Sind die Erzählungen über die legendären Sins nichts weiter als Märchen?

Trailer zu Love, Chuunibyou and Other Delusions

Heute gab Kazé einen Trailer zu Love, Chuunibyou and Other Delusions(Chuunibyou demo Koi ga Shitai) heraus, in welchem folgende Sprecher zu hören sind:
Rikka Takanashi - Marie Christin Morgenstern

Yuuta Togashi - Christian Zeiger

Shinka Nibutani - Julia Meynen

Sanae Dekomori - Luisa Wietzorek

Makoto Isshiki - Sebastian Kluckert

Die erste von vier Volumes wird am 25. September bei Kazé Anime erscheinen.

Story: Bei dem Syndrom Chuunibyou, auch als Achtklässler-Syndrom bekannt, handelt es sich um ein 14-jähriges Kind, welches das Verhalten eines Anime-Helden aus einer Fantasy-Welt zeigt.

Unter eben diesem Syndrom litt der junge Yuuta Togashi und er erinnert sich nur ungern an seine Vergangenheit.
Auf seiner neuen Schule schien es anfangs besser zu laufen, bis er einen Vertrag mit Rikka Takanashi abschloss.

Mittwoch, 2. September 2015

KSM Lizenziert Gintama

Das ist ja aber mal eine richtige Überraschung. KSM hat sich die Rechte am Action/Comedy Anime Gintama aus dem Jahre 2006 gesichert. Das gaben sie heute auf ihrer Facebook Seite bekannt. Nicht nur soll die Serie, welche übrigens 201(!) Folgen beinhaltet erscheinen, sondern auch die beiden Filme Gintama Movie: Crimson Sakura Chapter New Edition und
Gintama the Movie: The Final Chapter - Be Forever Yorozuya. Ein Release gab der Publisher noch nicht bekannt, doch allein die Ankündigung, wird die Community sicher in Aufruhr versetzen.

Das Leben im feudalen Japan ist nicht gerade ein leichtes ... besonders, seit die Aliens gelandet sind und alles erobert haben. Natürlich, die neue gesundheitliche Versorgung ist großartig, doch das Verbot von Schwertern hat auch einen bitteren Nachgeschmack bei vielen alten Samurais hinterlassen, die sich jetzt eine neue Aufgabe suchen müssen. Dies wirkt sich besonders schlimm bei Leuten wie Gintoki Sakata aus, welche nicht gerade für irgendeine andere Aufgabe geeignet scheinen. Das ist auch der Grund, warum Gintoki wirklich jedes Jobangebot, das er bekommt, annimmt, solange es eine halbwegs akzeptable Bezahlung gibt. Doch in einer Welt voller umherirrender Monster, Yakuza mit steigender Mobilität und ehrgeizigen E.T.-Unternehmern, sind die Bezahlungen nicht gerade gut und die Arbeiten hart. Das Leiden und die Demütigung scheint vorprogrammiert.

Akagami no Shirayukihime - Release der zweiten Staffel bekannt

Das der aktuell laufende Anime Akagami no Shirayukihime(Die rothaarige Schneeprinzessin) bereits eine zweite Staffel erhält ist schon bekannt, jedoch wurde mittlerweile auch das Release der zweiten Staffel bekannt gegeben. Diese soll bereits im Januar, also in der Winter Season 2016 debütieren. Diese knüpft nahtlos an die erste Staffel an.
Hierzulande ist der Manga übrigens bei Tokyopop erschienen.

Teenager eingesperrt wegen Morddrohungen an LoveLive! Fans

Eine etwas skurillere News, die ich aber ganz interessant finde. So hat im Juli ein 15-jähriger Teenager aus Japan auf Twitter Fans des LoveLive! Anime und Musik Frnachises ein Bild von sich mit einem Küchenmesser gepostet, und dazu folgendes geschrieben:
"Ich werde jeden einzelnen LoveLive! Fan in diesem Land mit meinen eigenen Händen töten. LoveLive! Fans verarschen euch nur, und sind antisozial, wie die Leute, die im Theater Flugblätter verteilen, und dann auf sie drauftreten. Ich kann solchen Leuten nicht erlauben zu leben. Ich werde sie töten."
Infolge dessen wurde auf sämtlichen LoveLive! Veranstaltungen die Sicherheit erhöht.
Während seiner Verhaftung sagte der Teenager, er sei selber ein Fan des Animes, hasste aber andere Fans für ihr verhalten.

Montag, 31. August 2015

Ein Attentat auf die Regentin des Tokio-Bezirks - Black Bullet Novel 2 Review

Nachdem bei mir schon vor kurzem ein paar Worte über den ersten Band von Black Bullet gefallen sind, ist es Zeit, den zweiten unter die Lupe zu nehmen.

Story:
Rentaro wird von Fräulein Seitenshi als Leibwächter eingestellt, als sie zu einem inoffiziellen Gipfeltreffen mit dem Regenten des Osaka-Bezirks eingeladen wird. Knapp können Rentaro und Enju sie retten, denn ihr Feind ist ein waschechter Scharfschütze.

Dieser Band verschafft einem einen kleinen politischen Einblick in die Welt von Black Bullet. Das wird hauptsächlich durch Rentaros Gespräche mit Fräulein Seitenshi ermöglicht, welche meist in ihrer Limousine geführt werden. Das Hauptaugenmerk wird meiner Meinung nach jedoch ein wenig eher auf die Charaktere gelegt.
Dennoch war es gut, ein wenig mehr von der, recht kurzen, Geschichte des Tokyo-Bezirks zu erfahren. 4/5 Sterne.

Charaktere:

Die Charaktere sind (welch große Überraschung) genau die selben geblieben wie vorher. Bis auf ein paar Ausnahmen. Sowohl verschwanden ein paar, als auch kamen neue dazu:


Tina Sprout, ist der wichtigste neue Charakter. Sie ist ein verfluchtes Kind, und trifft Rentaro in der Nähe des Palastes. Das erste Mal, als er sie trifft, ist sie im Pyjama, und total verschlafen. Den Grund dafür jedoch muss Rentaro am eigenen Leib erfahren.



Miori Shiba, Tochter des Firmenleiters von Shiba Heavy Industries, Rentaros Schulsprecherin, und Kisaras größter Erzfeind. Sie spendiert Tendo Security Gmbh Waffen, dafür jedoch hat Rentaro einen Vertrag mit ihr, dass er an ihre Schule gehen muss. Sie hat Spaß daran, sich an Rentaro vor den Augen Kisaras ranzumachen.

Im groben und ganzen sind das auch alle wichtigen Charaktere gewesen, wobei Miori bereits in Band 1 erwähnt wurde. Wie bereits gesagt, wird das Augenmerk hier hauptsächlich auf Tina gelegt. Sie und Rentaro freunden sich miteinander an, nachdem er sie in der Nähe des Palastes vor ein paar Männern gerettet hatte. Besonders die Beziehung zwischen Rentaro und Tina wird sehr gut dargestellt. Für den Neuzugang gebe ich 4/5 Sternen, da Miori ein wenig die Daseinsberechtigung fehlt, auch wenn ich sie und ihren „Konkurrenzkampf“ mit Kisara sehr amüsant finde.

Illustrationen:
Der zweite Band steht dem ersten in Punkto Illustrationen in nichts nach. Es git zwar weniger Farbseiten, jedoch sind diese auch kaum nötig, da sie ja nur zur Vorstellung der Charaktere dienen.
Die Illustrationen in der Novel sind wie immer hübsch anzusehen.
Auch das Cover wirkt wieder sehr ansprechend, wobei ich festgestellt habe, dass ich die deutschen Covers sogar noch hübscher finde, als die japansichen, weil mich dort der rot leuchtende "Black Bullet" Schriftzug stört.
Auch hier vergebe ich wieder mit Freuden 5/5 Sterne.

Fazit:
Dieser Band ist etwa 40 Seiten kürzer als der letzte. Dadurch sieht das Buch im Regal, wie ich finde ein wenig hässlich aus. Doch darum soll es mir gar nicht gehen. 
Eine Sache, die mir schon sehr positiv aufgefallen ist, die ich jedoch noch nicht erwähnt habe, ist, dass die Kapitel in Unterkapitel aufgeteilt sind. So gibt es in diesem Band 4 Kapitel, sowie einen Prolog und einen Epilog, wobei die Kapitel meist 4 Unterkapitel haben. Das erleichtert das Lesen ungemein.  
Über die Illustrationen brauche ich nichts mehr zu sagen denke ich. 
Eine weitere sehr tolle Sache ist wie immer das Nachwort. Shiden Kanzaki gestaltet das Nachwort immer auf eine sehr lustige Art und Weise. In diesem Band redet er etwa darüber, wie schwer es ist die Deadline einzuhalten, oder dass dieses Buch Black Bullet (jap. Burakku Buretto) heißt, und nicht Black Bread (jap. Burakku Bureddo), auch wenn die Schreibweisen sehr ähnlich sind.
Bis auf kleine Charakter-Schwächen steht dieser Band seinem Vorgänger in nichts nach, womit ich mich mit 9/10 Sternen verabschiede.

Donnerstag, 27. August 2015

Meine Cousine das Alien - Denpa Onna to Seishun Otoko Review

Story: Aufgrund der Arbeit seiner Eltern, zieht der Oberschüler Makoto Niwa, zu seiner Tante Meme Towa. Doch als er zum ersten Mal deren Haus betritt, begegnet er einer in einen Futon gewickelten Person, die sich auf dem Boden rumwälzt. Und zu allem Überfluss, scheint Makotos Tante diese Person gar nicht zu bemerken. Es stellt sich heraus, dass diese Person Makotos Cousine Erio ist, welche vor über einem Jahr ein halbes Jahr lang verschollen war, und behauptet, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Diese Tatsache macht es ihr schwer, ein normales Leben zu führen, weshalb Makoto ihr helfen will, in ihr normales Leben zurückzuführen, und sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern.

Klingt Skurill? Ist es auch. Zumindest bis zu einem gewissen Grad.
Denpa Onna to Seishun Otoko ist ein 12-teiliger Anime aus dem Jahre 2011. Er basiert auf der gleichnamigen Light Novel, welche in acht Bänden abgeschlossen ist, wobei der Anime die ersten drei adaptiert. Am besten lässt es sich dem Genre Slice-of-Life zuordnen, und das en masse. Wer kein Slice-of-Life mag, anzeichen dafür könnten plötzliche Schlafanfälle sein, der sollte besser die Finger davon lassen. Dieser Anime ist nämlich, wie es ausdrücken würde ein "Entspannungsanime". Es ist nichts, wovon man wirklich mehr als 2 oder 3 Folgen auf einmal gucken sollte, er ist meiner Meinung nach eher für zwischendurch gedacht.
Er handelt von einem ganz gewöhnlichen Oberschüler, und seiner nicht ganz so gewöhnlichen Cousine, sowie Tante.
Das Storykonzept ist wirklich etwas sehr eigenes, und kann genau deswegen eher abschreckend auf manche wirken. Wer allerdings Slice-of-Life, mit einem Tick nonsense, Freundschaft und Ecchi sucht, der ist hier bestens bedient.
Da diese Story jedoch ein wenig inhaltslos ist, und auch das Ende nicht sonderlich zufriedenstellend war, vergebe ich hier lediglich 3/5 Sterne.

Charaktere:
 Makoto Niwa ist eigentlich genau der 08/15 Hauptprotagonist aus jedem anderen Slice-of-Life Anime. Er musste durch die Arbeit seiner Eltern zu seiner Tante und Cousine ziehen.
Doch obwohl er so 08/15 ist, hat er einen Tick, der ihn in gewisserweise sympathisch macht: Er vergibt sich selbst "Seishun-Points"(etwa übersetzbar mit Jugend-Punkte). Diese vergibt er sich selbst für Sachen wie etwa sich mit Freunden treffen, mit einem Mädchen plaudern, ganz normal jugendliche Sachen eben. Ich finde, dass eben diese Sache es ist, die Makoto auf dieser Welt so einzigartig und sympathisch macht.
  
Towa Erio die Person in dem Futon entpuppt sich doch tatsächlich als bildhübsches Mädchen. Sie verschwand vor über einem Jahr ein halbes Jahr lang, und seitdem sie aufgetaucht ist, behauptet sie, von Aliens entführt worden zu sein. Die ganze Stadt kennt diese Geschichte, und jeder hält sich von ihr fern. Sie kann aufgrund dessen nicht einmal irgendwo einen Job bekommen.
Makoto versucht, sie in die Gesellschaft wieder einzugliedern, indem er ihr einen Job sucht, oder sie seinen Freunden (eher Freundinnen vorstellt). Sie hat eine etwas verrückte, wenn auch süße Art, welche sie so liebenswert macht.

Towa Meme, Tante von Makoto und Mutter von Erio, ist viel älter als sie aussieht, und kindischer als sie sein sollte, was Makoto schwer zu schaffen macht. Sie scheint Erio anfangs gar nicht sehen zu können, jedoch leugnet sie sie lediglich, da sie meint, dass sie einem nichts als Schwierigkeiten bringt.


Ryuuko Mifune ist Makotos Klassenkameradin, und freundet sich relativ schnell mit ihm an. Sie ist ein wenig hyperaktiv, und verrückt.
Das letzte Kanji in ihrem Vornamen wird oft falsch gelesen, und sie wird manchmal "Ryuushi" genannt. Besonders Makoto benutzt diesen Namen häufig, um sie ein wenig zu ärgern, woraufhin sie einfach antwortet:"Es heißt Ryuuko!"

Maekawa ist eine weitere von Makotos Klassenkameradinnen. Sie ist ziemlich groß (179,9m), und schlank.
Eigentlich ist sie sehr ruhig, jedoch macht es ihr Spaß, Ryuuko ein bisschen zu nerven.
Bei ihrer Arbeit trägt sie oft verschiedene Kostüme, genauso wie während ihren mitternächtlichen Ausflügen.

Diese etwas merkwürdigen Charaktere sind eine gelungene Abwechslung zu anderen Slice-of-Life/Romance Anime, in denen ja oft auf die gleichen Charaktertypen zurückgegriffen wird. Die kleinen Ticks und Macken machen hierbei alle noch liebenswürdiger. Dafür vergebe ich gerne 5/5 Sterne.

Musik:
Von den Themes ist mir keine wirklich im Ohr geblieben, was allerdings meist so ist. Umso mehr ist mir das Opening im Ohr geblieben, aufggrund seiner ebenso besonderen Art. Doch am ehesten solltet ihr selber reinhören:
 
Verrückt, nicht? Es mag nicht jedem gefallen, aber ich mag es sehr, daher vergebe ich hier 4/5 Sterne.

Fazit: Eine einzigartige, verrückte wenn auch entspannte Story, ebenso verrückte einzigartige Charaktere, und ein... skurilles Opening, das ist es, was diesen leider sehr unbekannten Anime ausmacht. Alle, die schönes Slice-of-Life, mit einer Prise Comedy, leichtem Ecchi, und sympathischen Charakteren suchen sind bei Denpa Onna to Seishun Otoko ganz gut bedient.
Der langsame Storyverlauf könnte dem einen oder anderen allerdings zu schaffen machen, trotzdem vergebe ich hier gutgemeinte 8/10 Sterne.

Ich hoffe ihr schaut euch diesen Anime an, vielen Dank und auf wiedersehen. 



Montag, 24. August 2015

Fluch oder Segen? Daves Meinung zu German Dubs

















Jeder kennt sie, jeder... hasst sie... leider. Das wahrscheinlich kontroverseste Thema in der deutschen Anime Community sind die Dubs.
Das einzige was mich an deutschen Dubs aufregt sind die Anhängsel. Klar können die Sprecher die Anhängsel nicht so aussprechen, dass es sich richtig anhört, vor allem dieses "-kun" wird von den Japanern auf eine Art ausgesprochen, die wir deutschen einfach nicht nachahmen können. Wobei ich immer noch Evangelion 1.11 am peinlichsten fand, dort hat man Shinji einfach irgendwie "Shinji-ken" oder "Shinji-kin" genannt. Das fand ich dann wirklich traurig.
Zum Glück gibt es kaum Publisher, die das machen, mir fallen jetzt spontan nur Universum Anime und Peppermint Anime ein, die das häufiger machen.

Apropos Peppermint. Wenn es einen Publisher gibt, den ich nicht leiden kann, und der auch vielen anderen ein Dorn im Auge ist, dann ist es Peppermint. Sie versteifen sich auf ihr billig Studio Metz-Neun, und produzieren die katastrophalsten Dubs der Weltgeschichte. Von Guilty Crown bspw. habe ich Ohrenkrebs bekommen, und ich glaube, der Dub hat mir diesen Anime mies gemacht, deshalb hab ich ihn ab der hälfte mit Subs geguckt.
Obwohl, ich muss schon sagen, dass das Studio ein klein wenig auf dem Weg ist sich zu verbessern, Black Bullet (ja schon wieder Black Bullet xD) war sogar ganz gut, ähnlich wie SAO.

Was ich aber ehrlich gesagt noch ein wenig schlimmer finde als ein schlechte Dub (Guilty Crown mal beiseite gelassen) ist gar kein Dub. Ja, auch das gibt es, auch wenn mir grade nur 2 sub-only Veröffentlichungen einfallen. Das wären Fate/Kaleid Liner Prisma Illya von Nipponart und Die Melancholie der Haruhi Suzumiya 2 von Kazè. Ich frage mich echt, was die sich dabei dachten. Gut, wenigstens folgte Kazè dort nicht der ekelhaften vier-Volume Politik, sondern veröffentlichte alle Folgen als Komplettbox.

Der einzige Publisher, der seinen Job wirklich gut macht, ist Universum Anime. Gute Qualität, zu einem guten Preis, da muss ich euch echt mal loben. Bei Angel Beats! Bin ich sogar so begeistert, dass ich den deutschen Dub dem japanischen vorziehe.

Aber zurück zu den deutschen Dubs im allgemeinen. Ein häufiger Kritikpunkt ist, dass Stimmen im Deutschen total anders sind als im Japanischen. Mich stört das nicht, wenn der Sprecher seinen Job dafür gut macht. Dann kann die Stimme egal sein, wenn er die Rolle auf die richtige Art und Weise rüberbringt, dann ist es perfekt (bspw. Noda aus Angel Beats! oder Yukine aus Noragami).
Gar nicht leiden hingegen kann ich es, wenn man totale Anfänger benutzt, oder Leute, die keine Ahnung von Anime haben. Gerade beim letzteren leidet auch die Qualität der Synchronisation darunter. Die Japaner stellen manche Szenen auch so überzogen dar, dass man das nur schwer nachahmen kann, ohne dass es doof wirkt.

Im allgemeinen bin ich ein großer Fan von deutschen Dubs (bis auf Ausnahmen *hust* Peppermint), und bin auch gerne bereit ein wenig Geld für die ein oder andere DVD auszugeben. Das war im groben und ganzen auch schon alles, was ich sagen wollte, danke fürs Lesen.